Hohenstein-Ernstthal  in  Wort  und  Bild

Der Bergmannsgruß "Glück auf" gilt in Hohenstein-Ernstthal noch heute als Begrüßung. Bereits vor über 580 Jahren förderten hier Bergleute Erze ans Tageslicht.

Mit der Entdeckung von Silbervorkommen, wurde der Grundstein für die Gründung der Siedlung "uff den Hohen Stein" gelegt, die 1430 durch die Hussiten zerstört wurde. Erst im Jahre 1473 kaufte der Freiberger Ratsherr Münzner ein liegengebliebenes Bergwerk.

Es wurden die Schächte "Lampertus", "St. Anna" und "Gottes Wille" angelegt.

1510 erhielt "Hoinstein" durch die Gräfin Anna von Rieneck, Herrin von Schönburg das Stadtrecht.

Um 1600 wurden Silber, Kupfer und Arsenerze sowie etwas Gold abgebaut.

Kurfürst Johann Georg I. ließ in der Siedlung ein Bergamt errichten.

Nach 1679 bildete sich im östlich gelegenen "oberen Hainholz" von Hohenstein eine weitere Siedlung heraus, erst "Neuhohenstein", dann "Waldplätze" genannt. 1687 erhielt sie den Namen "Ernstthal".

In der ersten Hälfte des 16. Jh. etablierten sich die Leineweber und Bleicher, später die Strumpfwirker. Diese Gewerbe bildeten die Grundlage für die neben dem Bergbau ansässige, später vorherrschende Textilindustrie.

Im Jahre 1898 erfolgte die Vereinigung der Städte Hohenstein und Ernstthal zu Hohenstein-Ernstthal.

1910 wurde im Erzbergwerk "St. Lampertus" die letzte Schicht gefahren.

Noch heute erinnern in Hohenstein-Ernstthal Straßennamen wie die Goldbachstraße, das Silbergäßchen oder der Lampertusweg an die vom Bergbau geprägte Zeit.

  Diese private Homepage zeigt in Bildern, Ansichtskarten und anderen Zeitdokumenten
eine Sammlung über die Geschichte von Hohenstein-Ernstthal.
 

Septuagesimae

Neunter Sonntag vor Ostern, (katholisch: Septuagesima; lat.: septuagesimus, „siebzigster“), 70. Tag vor dem Ende der Osterwoche.
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Klausmühle vom Flur Oberlungwitz nach Hohenstein-Ernstthal zugeordnet, ursprünglich Oberlungwitzer Erdmühle, die 1883 abbrannte. Wiederaufbau der Turmspitze von St. Christophori .
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